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    B-Jugend Bayernliga wird zweigeteilt

    28.07.2020

    Haspo-Teams müssen über 5000 Kilometer hinter sich bringen

    Wie berichtet, geht Haspo Bayreuth in der aller Voraussicht nach im Oktober beginnenden Saison sowohl mit einer weiblichen als auch mit einer männlichen B-Jugend an Start. Der ursprüngliche Plan, diese Saison in einer eingleisigen Bayernliga zu absolvieren, wurde allerdings revidiert.

    Nun hat sich der Bayerische Handballverband (BHV) doch dazu entschlossen, in zwei Staffeln zu spielen. Zwar wurde die Staffelgröße dadurch um zwei Mannschaften auf acht reduziert (bei den Mädchen auf sieben), kürzer werden die Fahrten für Haspo dadurch allerdings nicht.

    Die Zuteilung in die beiden Staffeln, die jeweils acht bzw. sieben Teams umfasst, erfolgte nach einem Ranking, das die erreichten Platzierungen der vergangenen Jahre berücksichtigte. Mit der Zweiteilung ging auch eine Aufstockung der Ligen auf 16 (männlich) bzw. 14 Mannschaften (weiblich) einher, die aufgrund einiger Unstimmigkeiten bei der ersten Einteilung, nötig geworden war.

    Regionale Gesichtspunkte fanden bei der Einteilung jedoch keine Berücksichtigung. Konkret heißt das für die männliche B-Jugend von Haspo Bayreuth: Derbys gegen den HC Sulzbach-Rosenberg (74 km) und den HSC Coburg (78 km), die beide in der Staffel B spielen, gibt es nicht. Stattdessen stehen in der Staffel A unter anderem Duelle mit dem TSV Weilheim (289 km) und dem VfL Günzburg (271 km) an. Die weiteren Gegner für die Mannschaft der Trainer Matthias Starz und David Schreibelmayer sind TV Großwallstadt, HC Erlangen, TSV Allach, TSV Roßtal und HT München. In der Staffel B spielen neben den beiden schon genannten Mannschaften noch DJK Rimpar, TSV Friedberg, SG Kempten/Kottern, SV Anzing, DJK Waldbüttelbrunn und TSV Vaterstetten.

    Bayerischer Meister wird im Final-Four ermittelt

    „Bestimmt steht hinter dieser Staffelaufteilung ein sehr tiefgreifender Sinn, den der BHV uns noch erklären wird. Wir hätten uns über eine regionale Aufteilung in eine Nord- und eine Süd-Staffel mehr gefreut“, sagt Schreibelmayer. Nach einer kompletten Runde mit Hin- und Rückspiel wird der bayerische Meister im Final-Four-Modus ermittelt, wobei die beiden besten Teams der Staffeln jeweils über Kreuz im Halbfinale aufeinandertreffen.

    Derselbe Modus gilt auch für die Bayernliga im weiblichen Bereich. Für die von Paul Saborowski trainierte Mannschaft stehen auch einige weite Fahrten auf dem Programm. „Wir freuen uns auf eine abwechslungsreiche Saison. Der Modus mit dem Final-Four am Ende ist spannend und eine gute Lösung“, lobt Saborowski. Neben HC Erlangen, HBC Nürnberg, MTV Stadeln, HSG Würm-Mitte und HT München geht es in der Staffel B auch zum TSV Allach (234 km).

    Das Derby gegen den oberfränkischen Konkurrenten HC Forchheim (53 km), der mit TSV Schwabmünchen, TSV Ebersberg, SV München Laim, TSV Ismaning, VfL Günzburg und TSV Schleißheim in der Staffel A spielt, verhindert jedoch die Aufteilung des BHV.

    Auch hier stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit bezüglich der Staffelzuteilung. Somit wird der Kilometerzähler nach der Saison ungefähr 2030 Kilometer mehr auf dem Buckel haben. Für die Haspo-Jungs werden es übrigens rund 3000 Kilometer auf Deutschlands Straßen sein. red


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 28. Juli 2020, Seite 20