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    Klarheit für zwei Teams

    18.04.2020

    Haspo-Damen und Männer-Reserve bleiben in ihren Ligen

    Während die Bayernliga-Männer immer noch im Dunkeln tappen, erhielten sowohl die Damen- als auch die zweite Männermannschaft von Haspo Bayreuth dieser Tage Planungssicherheit für die kommende Saison. In einem offiziellen Rundschreiben auf seiner Homepage hat der Bayerische Handballverband (BHV) mitgeteilt, dass der Spielbetrieb der Saison 2019/2020 in allen Ligen endgültig eingestellt und es keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger geben wird.

    Somit steht fest: Die Haspo-Damen, die als Achter noch nicht endgültig gerettet waren, werden auch in der nächsten Spielzeit in der Bayernliga an den Start gehen. Trainer Udo Prediger äußert sich wie folgt dazu: „Diese Entscheidung nehmen wir sehr gerne an. Es stand noch ein hartes Stück Arbeit in der Liga vor uns. Wir hatten einige Verletzte und Angeschlagene, die sich nun auskurieren und Kraft für die nächste Saison sammeln können.“

    Anders als das Damenteam, das den Ligaverbleib wahrscheinlich auch auf sportlichem Weg gemeistert hätte, ist es für die männliche Bayernliga-Reserve, die in der Landesliga Nord nur noch sehr geringe Chancen auf den sportlichen Klassenerhalt hatte, der unerwartete und rettende Strohhalm, nach dem man gerne greift. Der Haspo-Vorsitzende Andreas Berghammer, der auch die Mannschaft als Trainer betreut, freut sich über die Tatsache, dass sein Verein auch in der nächsten Saison einen Startplatz in der Männer-Landesliga haben wird: „Diese Entscheidung kommt uns natürlich sehr zu Gute, da wir sehr wahrscheinlich abgestiegen wären. Wir werden wir in der nächsten Spielzeit einen schlagkräftigeren Kader mit vielen jungen Eigengewächsen zur Verfügung haben und sind somit dankbar für diese zweite Chance in der Landesliga.“

    Nicholas Cudd, der bisher die A-Jugend unter seinen Fittichen hatte und in der kommenden Spielzeit als Co-Trainer der Bayernliga-Männer agieren wird, sieht in der Entscheidung ebenfalls eine große Chance: „Das ist vor allem für unsere zahlreichen jungen Spieler, die aus der A-Jugend in der Männerbereich kommen, eine sehr gute Plattform, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig wird es auch die Zusammenarbeit zwischen der ersten und der zweiten Männermannschaft enorm erleichtern.“ ds


    Nordbayerischer Kurier vom Samstag, 18. April 2020, Seite 23