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    Der Abstiegskampf bleibt spannend

    16.04.2019

    HT München behält im direkten Duell um den Klassenerhalt gegen Heimstetten die Nerven

    Handball

    Es bleibt spannend im Abstiegskampf der Herren-Bayernliga. Dabei kämpfen mit dem TSV Rothenburg (12.), dem TSV Haunstetten (11.), der HT München (10.), dem TSV Lohr (9.) und mit Abstrichen auch noch die TG Landshut (8.) immerhin noch fünf Teams um den Klassenerhalt.

    Geradezu befreiend dürfte sich daher auch der nie gefährdete 30:21 (16:9)-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Haunstetten (Schnitzlein 6 Tore, Smotzek 5/davon drei Siebenmeter) für die HT München (Heinle 8/4, Wöss 5) angefühlt haben. Mit nun einem Punkt mehr und einem Nachholspiel in der Hinterhand hat sich die Ausgangslage für die Spielgemeinschaft aus dem Hachinger Tal doch enorm verbessert, sollte es am Ende nicht doch noch sogar fünf Absteiger aus der Bayernliga geben (entscheidet sich erst nach den Aufstiegsspielen zur 3. Liga).

    Der TSV Rothenburg (Skaramuca 10/3, Kister 5) hätte im Abstiegskampf beinahe für eine echte Sensation gesorgt. Gegen den souveränen Meister HSC Bad Neustadt (Drude 9/5, Bötsch 6) kämpften sich die Mittelfranken nach dem 14:19-Pausenrückstand nämlich in beeindruckender Manier zurück in die Partie und glichen beim 24:24 (50.) erstmals seit dem 4:4 (8.) wieder aus. Beim 26:26 (56.) vergab Rothenburgs Toptorschütze dann aber einen Siebenmeter und dennoch hätte es für einen Punkt reichen müssen, als Andreas Kister beim Stand von 27:28 fünf Sekunden vor Schluss zum Strafwurf antreten durfte. Kister scheiterte jedoch und Bad Neustadt feierte einen überraschend glücklichen Auswärtssieg.

    Fast schon alles klar gemacht haben indes die TG Landshut und der TSV Lohr. Während die Landshuter (Axthaler 7/4) in letzter Sekunde durch ein Tor von Florian Obermayr mit dem 22:22-Unentschieden im Heimspiel gegen die besser eingeschätzte DJK Rimpar II (4.) nur noch rechnerisch vom Abstieg bedroht ist und nun schon drei Punkte Vorsprung auf den vermutlich ersten Abstiegsplatz elf hat, hatten die Lohrer (J. Schmitt 6, Zeleny 6/3) in ihrem Heimspiel gegen den Tabellenletzten HSG Würm-Mitte (Brunner 5) überhaupt keine Probleme und gewannen überdeutlich mit 37:18 (19:12).

    Entscheidungen sind schon gefallen

    In der Damen-Bayernliga sind zwei Spieltage vor dem Saisonende bereits alle Entscheidungen gefallen. Der Spitzenreiter ASV Dachau (Gramenz 6/1) machte mit einem sensationellen 33:13 (6:17)-Auswärtskantersieg beim Tabellenvierten HSG Freising/Neufahrn (Meyerhofer 5/1) alles klar und feierte mit einem Spiel mehr auf dem Konto sowie dem besseren direkten Vergleich gegenüber dem zwei Punkte schlechter platzierten Tabellenzweiten sowie kommenden Haspo-Gastgeber HG Zirndorf (Samstag, 27. April, 19.30 Uhr) vorzeitig die Meisterschaft. Dabei zeichnete sich bereits beim 2:10 (18.) das Debakel für die Gastgeber ab.

    Im Tabellenkeller steht neben dem immer noch punktlosen Schlusslicht HG Ingolstadt nun auch der zweite Absteiger fest. Der 1. FC Nürnberg (Wild 9, Knapp 5/3) verlor das Nachbarderby mit 27:32 (13:18) gegen die HG Zirndorf (Raab, Herberth je 6, Kleinert 5/5) und muss nun den Gang in die Landesliga antreten. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 16. April 2019, Seite 26