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    Sextett rangelt um vier rettende Plätze

    19.03.2019

    In der Herren-Bayernliga sorgt der verschärfte Abstiegskampf für Hochspannung

    Der diesjährige verschärfte Abstieg in der Herren-Bayernliga sorgt aktuell für Hochspannung im Kampf um die rettenden Plätze. Da aus der Dritten Liga Ost möglicherweise zwei bayerische Mannschaften absteigen (HSC 2000 Coburg II und TV Erlangen-Bruck), könnte es gleich vier Abstiegsplätze geben. Während die Aufsteiger HSG Würm-Mitte (erst fünf Punkte) und Eichenauer SV (acht Punkte) wohl nicht mehr zu retten sind, kämpfen mit Rothenburg (13), Haunstetten, Lohr, Landshut (alle 16), München (17) und Regensburg (18) gleich sechs Teams um vier sichere Nichtabstiegsplätze.

    Dabei traf dieses Sextett am 20. von 26 Spieltagen direkt aufeinander. Der TSV Lohr (10.) hatte den TSV Haunstetten (11.) zu Gast und verließ mit dem heiß umkämpften 27:23 (12:12)-Heimsieg die Abstiegsplätze. In der ersten Halbzeit wechselte dabei bis zum 9:8 (22.) mehrmals die Führung, ehe sich die Lohrer (Majic 6 Tore, F. Schmitt 5/davon drei Siebenmetertore) beim 12:9 (27.) kurzfristig erstmals absetzen konnten. Ein halbzeitübergreifender 4:0-Lauf brachte den Haunstettern (Zimmerly 10/4, Schnitzlein 6) beim 13:12 (31.) aber prompt wieder die Führung. Über 16:14 (35.) behielten die Gäste bis zum 19:18 (42.) diesen knappen Vorsprung, ehe die Gastgeber selbst mit einem 4:0-Lauf zum 22:19 (47.) die Vorentscheidung einleiteten.

    Nach dem überraschenden 28:27 bei der DJK Rimpar II (5.) hätte sich der TSV Rothenburg (12.) zu Hause gegen die SG Regensburg (7.) weitere wichtige Zähler sichern können. In einer Abwehrschlacht fand der gastgebende TSV (Skaramuca 5/1) aber offensiv nie zur Form der Vorwoche und musste sich 16:21 (7:8) geschlagen geben. Der kommende Haspo-Gastgeber aus Regensburg (Elgeti, Heinle je 6) hatte hingegen gleich einen guten Start (3:0) und führte auch zur Pause noch knapp. Danach schien der Heimsieg aber dennoch möglich, als die Mittelfranken auf 12:8 (37.) davonzogen. Die Oberpfälzer zeigten aber die perfekte Reaktion und drehten mit einem 8:1-Lauf zum 16:13 (52.) vorentscheidend das Spiel.

    Nach dem 27:34-Debakel beim Eichenauer SV (13.) gelang der TG Landshut (9.) im Heimspiel gegen die HT München (8.) die Wiedergutmachung. Beim 39:28 (20:14) fegten die Niederbayern (Eichinger 10/7, Moritz 6) auch ohne Leistungsträger Tobias Gretsch über HT München (Dauhrer 8, Kottmeir 7, Wöss 6/3) hinweg.

    An der Tabellenspitze hat die DJK Waldbüttelbrunn (2.) den Verfolger TSV Friedberg (4.) mit einem klaren 29:22 (14:9)-Heimsieg auf Distanz gehalten. Lediglich bis zum 10:8 (24.) hielt Friedberg (Tischinger 7, Dittiger 5) das Spiel offen, ehe die favorisierte DJK (Kwiatkowski 7/1, Issing 5) direkt nach der Pause vorentscheidend auf 19:12 (40.) wegzog.

    Verfolger Zirndorf wäre beinahe gestolpert

    In der Damen-Bayernliga hätte der in Bayreuth siegreiche Spitzenreiter ASV Dachau beinahe von einem überraschenden Zirndorfer (2.) Ausrutscher profitiert. Gegen die HSG Fichtelgebirge (6.) tat sich die HG (Raab 8, Heyn 6/5) beim 26:24 (13:10) gegen kampfstarke Oberfränkinnen (Reif 8/4, Scheidler, Kraus je 5) nämlich deutlich schwerer als erwartet. Erst Sekunden vor Schluss gelang Anna-Maria Pröpster das erlösende Tor zum 26:24.

    Nach einer Spielpause am kommenden Wochenende empfängt Haspo Bayreuth in zwei Wochen den TSV Haunstetten II (11.). Die gefährdete Drittligareserve (Kubitza 6/2) verpasste beim direkten Konkurrenten MTV Stadeln (10.) mit dem 22:25 (10:14) wichtige Punkte. Im Aufsteigerduell behielt Stadeln (Retsch 6, Michalowski 5/1) jederzeit kühlen Kopf. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 19. März 2019, Seite 26