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    Grundstein für Spitzenspiel gelegt

    11.12.2018

    Waldbüttelbrunn bleibt einziger ernsthafter Verfolger der Bad Neustädter

    Die DJK Waldbüttelbrunn bleibt mit nur zwei Minuspunkten einziger ernsthafter Verfolger des Spitzenreiters der Herren-Bayernliga, HSC Bad Neustadt, und hat nun am kommenden Samstag im Topspiel bei den Saalestädtern die große Chance, den Klassenprimus zu ärgern.

    Den Grundstein für das Gipfeltreffen legte die DJK (Renz 8 Tore, Issing 5) erwartungsgemäß souverän mit einem nie gefährdeten 31:19 (14:7)-Heimsieg gegen Aufsteiger Eichenauer SV (12.). Die dezimierten Gäste aus Oberbayern (Lieb 5) waren lediglich bis zum 8:6 (23.) in der Lage, die Begegnung einigermaßen ausgeglichen zu gestalten, ehe die Unterfranken aus der Vorstadt von Würzburg bereits bei Halbzeit deutlich davonzogen. Beim 22:12 (46.) waren es dann erstmals zehn Treffer Differenz und die Partie war damit vorentschieden, obwohl die DJK munter durchwechselte.

    Eine faustdicke Überraschung gelang derweil dem TSV Haunstetten (9.) mit dem 29:24-Auswärtssieg beim klar favorisierten Nachbarrivalen TSV Friedberg (4.) und bestätigte damit, dass Derbys einfach ihren eigenen Gesetzen unterliegen. Die Haunstetter (Jankrift 9, Schmotzek 6/2, Schnitzlein 5) dominierten dabei ab dem 7:7 (13.) sogar die Partie. Friedberg (Abstreiter 9/5) wirkte hingegen seltsam verkrampft und musste den Gast im Augsburg-Derby nach Wiederbeginn sogar bis auf 12:19 (35.) davonziehen lassen. Selbst eine Rote Karte gegen Spielmacher Maximilian Schnitzlein (45.) verkraftete Haunstetten sehr gut, nachdem man die Gastgeber kurzzeitig bis auf 20:23 (49.) herankommen ließ. Ein 4:0-Lauf zum 27:20 (56.) entschied das überraschend einseitige Duell und brachte Haunstetten wichtige Punkte im Abstiegskampf.

    Gleiches galt für den TSV Rothenburg (10.), der gegen den direkten Konkurrenten HSG Würm-Mitte (14.) einen eminent wertvollen 33:25 (16:10)-Sieg feierte. Die Heimmannschaft (Skaramuca 8/1, Schemm 7) setzte gegen den kommenden Haspo-Gastgeber (Rädler 6/2, Kreusch 5) auf schnelles Umschalten aus einer soliden, harten Verteidigung und hatte in Philipp Schemm den richtigen Konterspezialisten dafür. So musste Würm-Mitte nach dem 8:6 (17.) abreißen lassen und verschlief dann auch noch den Start in den zweiten Durchgang. Rothenburg war dagegen hellwach und führte beim 23:13 (44.) beruhigend.

    Ein großes Lebenszeichen sendete zudem HT München (8.) mit dem 29:24 (10:13)-Heimsieg gegen den favorisierten VfL Günzburg (6.). Dabei schien sich der Gast (Bandlow 6, Lehr 5/3) nach ausgeglichenem Beginn bis zum 10:10 (24.) bereits direkt nach der Pause beim 15:10 (32.) etwas abgesetzt zu haben. München (Hermann 8, Kottmeir 5) reagierte jedoch mit einem fulminanten 8:1-Lauf und drehte somit das Spiel zum 18:16 (41.). Als beim 22:22 (53.) eine heiße Schlussphase bevorstand, blieb die HT eiskalt und entschied beim 27:23 (57.) das Spiel für sich.

    Erlangerinnen untermauern ihre Ambitionen

    In der Damen-Bayernliga untermauerte der HC Erlangen (3.) derweil beim 40:23-Auswärtssieg gegen den HSV Bergtheim (9.) deutlich seine Ambitionen. Die Erlangerinnen (Reuthal 11, Koss 8/3, Peschko 8/4) waren nach dem zwischenzeitlich knappen 8:9 (12.) einfach präsenter und enteilten bereits zur Pause auf 20:11. Nach dem Seitenwechsel fand Bergtheim dann gar kein Mittel mehr und beim 16:29 (41.) drohte sogar ein noch deutlicheres Debakel. Der kommende Haspo-Gastgeber HG Ingolstadt (Dietz 7, Häußler 5) bleibt hingegen punktloses Schlusslicht. Auch beim direkten Konkurrenten 1.FC Nürnberg (Staudt 6, Wild 6/2, Knapp 5/3) war nach gelungenem Beginn (5:4-Führung) nichts zu holen und so war eine 0:6-Serie zum 10:5 (18.) bereits ausschlaggebend für die nächste Ingolstädter Niederlage. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 11. Dezember 2018, Seite 28