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    Heißer Saisonverlauf zeichnet sich ab

    13.11.2018

    Alle Mannschaften der Bayernliga haben nun mindestens einen Sieg auf dem Konto

    Es sind zwar erst neun Spieltage in der Herren-Bayernliga absolviert, aber sowohl an der Tabellenspitze als auch im abstiegsgefährdeten Bereich bahnt sich bereits ein heißer und wohl bis zum letzten Saisonspiel spannender Kampf an. So trennen die ersten fünf Mannschaften in der Tabelle ebenso nur sechs Zähler, wie die letzten sechs Teams. Lediglich der Sechste VfL Günzburg (nächster Haspo-Gast am Samstag um 19.30 Uhr im Schulzentrum Ost), der gut gestartete Aufsteiger SG Regensburg (7.) und der letzte Haspo-Gastgeber TSV Haunstetten (8.) bilden aktuell ein kleines, gesichertes Mittelfeld.

    Eine Mannschaft scheint indes beinahe unantastbar. Der Drittligaabsteiger und absolute Meisterschaftsfavorit HSC Bad Neustadt (1.) ist immer noch verlustpunktfrei und fährt seine Siege dabei meist sogar problemlos ein. In diese Kategorie fiel auch der letzte 40:23 (22:12) über den Aufsteiger und aktuellen Tabellenletzten HSG Würm-Mitte (Brunner 5 Tore). Schon beim 9:2 (10.) steuerte der HSC (Schmitt 9/3, Hines, Fraggis je 7, Gerr 5) auf einen neuerlich ungefährdeten Heimsieg zu und profitierte unter der Leitung des gut pfeifenden Ex-Haspo-Spielers Peter Abel auch vom allzu großen Respekt der Gäste. So hatte vor allem der überragende HSC-Spielmacher Maximilian Schmitt keinerlei Mühe, das Spiel nach seinen Vorstellungen zu lenken und beim 20:10 (28.) war die Führung der Hausherren bereits zweistellig. Die zweite Halbzeit hatte dann nur noch Trainingsspielcharakter.

    Etwas überraschend ähnlich wenige Probleme hatte auch der aktuelle Zweite DJK Waldbüttelbrunn (Paul 8/5, Stumpf 5) beim bislang stark aufspielenden Aufsteiger SG Regensburg (Elgeti 9/4). Der 30:22 (18:11)-Sieg schien lediglich bis zum 8:11 (22.) gefährdet, ehe ein 7:3-Lauf zum 18:11-Pausenstand schon für klare Verhältnisse sorgte. In der zweiten Halbzeit profitierte der Gast dann von der breiter besetzten Bank und entschied die Partie beim 25:16 (42.) frühzeitig.

    Nach einem recht holprigen Saisonstart kommt auch der VfL Günzburg (Scholz 8, Buck, Knittl je 6) immer besser in die Spur und stürzte den nun schon seit sieben Spielen punktlosen TSV Rothenburg (Skaramuca 10/2) mit dem 32:26 (15:14)-Heimsieg noch tiefer in die Krise. Allerdings war der Gast gerade in der ersten Halbzeit sogar besser und führte, angetrieben vom treffsicheren Rückraumlinks Ivan Skaramuca, zwischenzeitlich gar mit 14:11 (25.). Ein 4:0-Lauf noch vor der Pause leitete aber bereits die Wende für den VfL ein und ab dem 20:19 (41.) wurde Günzburg spielbestimmender. Allen voran Rückraumlinks Manuel Scholz und Rückraumrechts Pascal Buck führten die Schwaben dann zum 25:21 (47.). Dieser Vorsprung sollte dann auch nicht mehr schmelzen, ehe beim 30:25 (59.) alles klar gemacht wurde.

    Unter einem neuen Trainer gelang dem TSV Lohr (J. Schmitt 6, Seltsam 5) beim Aufsteiger Eichenauer SV (M. Riemschneider 8) gleich der erste Saisonsieg. Mirko Pesic übernahm erst vor einer Woche vom freiwillig zurückgetretenen Ralph Becker und sah sich gleich mit einem 2:7 (14.) konfrontiert. Die Lohrer verloren aber nicht ihren Kopf und führte beim 9:8 (25.) bereits erstmals. Nach dem 11:11 zur Pause starteten die Unterfranken bis zum 16:14 (43.) besser in die zweite Halbzeit, doch blieb der hartnäckige Gastgeber bis zum 19:20 (54.) dran. Ein 3:0-Lauf zum 23:19 (57.) sorgte dann aber für den Befreiungsschlag und war ausschlaggebend für den 24:21-Auswärtssieg der Lohrer.

    Dachau in Damen-Bayernliga fehlerfrei

    In der Damen-Bayernliga hat der verlustpunktfreie Spitzenreiter ASV Dachau (1.) auch die Hürde HSV Bergtheim (9.) genommen. Vor heimischer Kulisse taten sich die Dachauerinnen (Niebert 6/3, Karg 5) beim 24:17 gegen offensiv zu einfallslose Unterfränkinnen (Hartl 5) zu keinem Zeitpunkt wirklich schwer. Über 10:5 (26.) war das Spiel beim 18:8 (39.) frühzeitig entschieden. Der kommende Haspo-Gast HC Erlangen (Samstag, 17.30 Uhr) darf sich nach diesem Spieltag Derbysieger nennen. Zu Hause hatte der HC (Peschko 7, Koss 5/4) beim 28:17 (15:9) gegen den Nachbarrivalen 1. FC Nürnberg (Wild 4/1) nur zu Beginn etwas Mühe. Nach dem 4:5-Rückstand (12.) zog Erlangen beim 12:7 (25.) erstmals deutlicher davon und war nach der Pause direkt entschlossener. So war das zwischenzeitliche 21:12 (41.) vorentscheidend, ehe die Schlussphase spielerisch kaum mehr Highlights zu bieten hatte. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 13. November 2018, Seite 29