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    Neuzugang Nummer drei

    03.05.2018

    Haspo holt Jugend-Bundesligatorwart aus Coburg

    Nach Rückkehrer Paul Saborowski und dem Landesliga-Toptorschützen Stefan Wopperer vom TV Helmbrechts präsentiert Herren-Bayernligist Haspo Bayreuth mit dem 18-jährigen Torwart Robin Hennig kurz nach Saisonende bereits den dritten Neuzugang für die ab Mitte September neu startende Spielzeit.

    Der vom A-Jugend-Bundesligisten HSC 2000 Coburg kommende gebürtige Nürnberger soll die Lücke schließen, die durch den Abgang der bisherigen Bayreuther Torhüter Hannes Lehnard (Pause) und Valentin Naglik (berufliche Gründe) entstehen werden.

    „Robin ist ein sehr talentierter Torwart, der sehr lernwillig ist und auch menschlich perfekt in unsere Mannschaft passt“, freut sich Haspo-Trainer Marc Brückner über die Zusage des letztjährigen Coburgers. „Er will nun in der Bayernliga Verantwortung übernehmen und dabei den nächsten Karriereschritt machen. Da wollen wir ihm sehr gerne helfen.“

    Tatsächlich musste sich Robin Hennig in der vergangenen Saison mit einem ersten Rückschlag auseinandersetzen, als er sich in der Hinrunde einen Außenbandriss im Knie zuzog. Ansonsten ging der sportliche Werdegang des Studenten für Sportmanagement immer steil bergauf. Nach seinem Start beim TV Eibach 03 und der Zwischenstation bei der HG Zirndorf spielte der 18-jährige Torwart erstmals beim Post SV Nürnberg höherklassig in der B-Jugend-Bayernliga und duellierte sich dabei auch immer wieder mit der Haspo-Jugend.

    Danach ging es zum HSC 2000 Coburg, wo er in der vergangenen Saison auch Drittligaluft schnuppern durfte und maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die A-Jugend des HSC 2000 mit Platz sechs in der Bundesliga die direkte Qualifikation für die nächste Saison schaffte. „Platz sechs war ein schöner Erfolg“, denkt Hennig gerne zurück. „Außerdem habe ich viele Erfahrungen gegen wirklich gute Gegner machen können.“

    Nun will der neue Haspo-Torwart aber auch einen entscheidenden Schritt im Männerbereich machen und entschied sich daher gezielt für die Bayreuther. „Ich habe schon oft gegen Haspo gespielt und dabei schon immer die stimmungsvolle und familiäre Atmosphäre geschätzt“, erinnert sich Robin Hennig an die vergangenen Duelle. „Ich freue mich, ein Teil davon zu sein und will in einer sehr guten Liga viel Spielpraxis sammeln. Außerdem hat mich die Expertise von Marc Brückner sehr überzeugt, und ich bin mir sicher, dass ich mich deshalb deutlich weiterentwickeln kann.“ berg


    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 3. Mai 2018, Seite 32