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    Tabellenführer hat die passende Antwort

    01.11.2017

    Erlangen-Bruck beeindruckt auch beim 42:34 gegen Überraschungsteam Günzburg

    Das Titelrennen in der Herren-Bayernliga entwickelt sich mehr und mehr zu einem Zweikampf zwischen Tabellenführer TV Erlangen-Bruck und Verfolger Haspo Bayreuth. Den Bayreuther 29:25-Auswärtscoup bei der DJK Waldbüttelbrunn (8.) am siebten Spieltag beantworteten die Mittelfranken mit einem in der Höhe beeindruckenden 42:34 (21:14) bei der bisherigen Überraschungsmannschaft VfL Günzburg (5.).

    Es ist schon beinahe beängstigend, welch konstant starke Leistungen der TV Erlangen-Bruck in dieser Saison abliefert. Bei den heimstarken Günzburgern (Jensen 8 Tore, Groß, Jahn je 5) feierte die Mannschaft von Trainer Ben Ljevar (Meyer 18/10, Duscher 5) den siebten Sieg. In seiner Deutlichkeit war er vor allem mit einem Namen verbunden: Steffan Meyer. Der irische Nationalspieler schaltete und waltete im Rückraum nach Belieben und blieb auch vom Siebenmeterstrich eiskalt (10 von 10). Am Ende sollte er 18 Treffer auf seinem Konto haben, wobei er von den ersten fünf Toren bis zum 5:2 (6.) vier beisteuerte.

    Lediglich beim 9:8 (13.) war es etwas enger, doch danach zwang Erlangen dem nächsten Haspo-Gast (Samstag, 19.30 Uhr) wieder seinen Hochgeschwindigkeitshandball auf und enteilte bis zur Pause auf 21:14. Zwar hielt Günzburg auch im zweiten Durchgang dank Spielmacher Nicolai Jensen nach Kräften dagegen, aber gegen die offensive Urgewalt der Gäste war einfach nicht mehr als Ergebniskosmetik drin. Über 30:22 (42.) und 36:26 (51.) knackte Erlangen dann aber sogar noch die 40-Tore-Marke locker.

    Weiter tief in der Krise steckt hingegen Vizemeister TG Landshut (13.) nach der 28:33-Auswärtsniederlage beim TSV Unterhaching (6.). Nach ausgeglichener erster Halbzeit (15:15) sah es für die Niederbayern (Müller 6, Christ 5) gar nicht so schlecht aus, als sie sich nach dem Seitenwechsel beim 20:18 (37.) und 26:24 (50.) ein kleines Polster erarbeiten konnten. Ein 6:1-Lauf der Hachinger (Borschel 7, Heinle 6/2) zum 30:27 (58.) besiegelte dann jedoch die sechste Saisonpleite, obwohl die Leistungsträger Dominik Abeltshauser (7/2) und Stefan Axthaler reaktiviert wurden. Der TSV Friedberg (4.) ist hingegen nach drei Niederlagen am Stück mit dem 35:27 (19:13)-Heimsieg gegen den TSV Rothenburg (9.) in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Trio Fabian Abstreiter (12), Peter Haggenmüller (8/2) und Paul Thiel (7) sorgte dabei mit 27 der 35 Friedberger Treffer im Alleingang dafür, dass die Gäste (Jasarevic 7/1, Ehrlinger 6) nach dem 6:6-Start (9.) keine Chance mehr hatten. Über den 19:13-Pausenstand zogen die Hausherren kontinuierlich davon und siegten ungefährdet.

    In der Damen-Bayernliga wartet auf Haspo Bayreuth nach den beiden Spielen gegen das verlustpunktfreie Spitzenduo HSV Bergtheim und ASV Dachau das prestigeträchtige Oberfrankenderby gegen die HSG Fichtelgebirge (Samstag, 17.30 Uhr). Und dafür betrieb die HSG (Spannig 7/1, Kraus 6) am vergangenen Wochenende mit dem 25:25-Unentschieden gegen das Spitzenteam HC Erlangen (Peschko 6) ordentlich Eigenwerbung. So verkrafteten die Fichtelgebirglerinnen einen 6:11-Fehlstart (20.) und waren beim 24:22 (48.) sogar kurzzeitig auf der Siegerstraße. Der letzte Angriff nach dem 25:25-Ausgleich verpuffte dann allerdings.berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 31. Oktober 2017, Seite 35