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  • Viel Dramatik beim Start ins neue Jahr

    17.01.2017

    Das 30:30 zwischen Haspo Bayreuth und dem TSV Unterhaching war längst nicht die einzige dramatische Partie am ersten Spieltag des neuen Jahres in der Herren-Bayernliga. Ebenso erging es beispielsweise auch dem nächsten Gegner der Bayreuther: Die zweite Mannschaft des Zweitligisten DJK Rimpar leistete sich mit 27:27 (12:11) beim Aufsteiger VfL Günzburg (12.) einen Punktverlust, der sogar noch überraschender war.

    Die Unterfranken (Paul 7/2, Meyer 5) lagen in der überaus umkämpften Begegnung (20 Strafminuten) vom 5:4 (10.) bis zum 26:24 (57.) nie im Rückstand, konnten sich aber auch nicht absetzen. Günzburg (Konopa 8, Groß 5/1) hielt dagegen und lag 100 Sekunden vor dem Ende sogar nochmals vorn.

    Für Bewegung im Tabellenkeller sorgte neben dem Günzburger Punktgewinn auch der 30:29-Sieg des TSV Haunstetten gegen den TV Erlangen-Bruck (Büttner 8/5). Matchwinner war Spielmacher Max Schnitzlein (7) mit seinem entscheidenden Treffer zwei Sekunden vor Schluss. Einen Rückschlag musste hingegen der TSV Lohr (F. Schmitt 5/3) hinnehmen, der ersatzgeschwächt beim direkten Konkurrenten SV Anzing (J. Limbrunner 11/6) mit 19:22 verlor. Wenig zu bestellen hatten erwartungsgemäß sowohl Schlusslicht TSV Niederraunau (Waldmann 6) beim 20:37 gegen den Tabellenführer HC Erlangen II (Lux, Schletterer je 8) als auch der Vorletzte HC Sulzbach (Waitz 9) mit 26:33 gegen den Tabellenzweiten DJK Waldbüttelbrunn (Feitz 5/3), der gegenwärtig auf den chilenischen WM-Teilnehmer Harald Feuchtmann verzichten muss.

    Ein dickes Ausrufezeichen in der oberen Tabellenhälfte setzte die TG Landshut (Gretsch, Müller je 6) mit dem 26:24-Heimsieg gegen den Tabellendritten TSV Friedberg (Haggenmüller 7/3, Abstreiter 5). Dank ihrer überaus aggressiven 6:0-Abwehr gerieten die Niederbayern nicht ein einziges Mal in Rückstand. Lediglich beim 17:17 (42.) und 20:20 (51.) drohte die Partie kurzzeitig zu kippen. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Hausherren zudem schon einen Schock verdauen, denn Defensivspezialist und Kreisläufer Alexander Reitmeier hatte mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Landshuts durchschlagskräftiger Rückraum behielt jedoch die Kontrolle. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 17. Januar 2017, Seite 29