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  • Meyer-Siebert mit Bayernauswahl nur 18.

    30.12.2016

    Da hatte sich die Auswahl des bayerischen Handballverbandes (BHV) des Jahrgangs 2000 eine bessere Platzierung ausgerechnet. Beim Länderpokal in Berlin reichte es für das Team um Julius Meyer-Siebert von Haspo Bayreuth nur zum 18. Rang.

    Meyer-Siebert, der durch eine Rückenverletzung gehandicapt war, wirkte nach dem Turnier etwas enttäuscht: „Es war auf jeden Fall mehr möglich. Gerade gegen Westfalen haben wir gezeigt, was wir können. Leider waren wir nicht so gut eingespielt wie viele andere Landesverbände. Das hat in einigen Situationen den Unterschied gemacht.“

    Das galt unter anderem auch für die Auftaktpartie: Das 15:19 gegen Mecklenburg-Vorpommern war vermeidbar. Beim 18:31 gegen den späteren Gruppensieger Sachsen-Anhalt, der sich im Finale gegen Berlin mit 26:17 den deutschen Meistertitel der Landesverbände sicherte, war die bayerische Auswahl dagegen chancenlos. Schon zu diesem Zeitpunkt waren die Chancen auf das Weiterkommen gering. Doch bewiesen die bayerischen Jungs der Trainer Christoph Kolodziej und Frantisek Fabian Moral: Gegen Westfalen führten sie bis zehn Minuten vor Ende, mussten sich aber unglücklich mit 23:26 geschlagen geben. Dafür gelang ein 27:24 gegen Hamburg – das bedeutete Platz fünf in der Gruppe.

    In den Platzierungsspielen besiegte Das BHV-Team zunächst den HV Saar 31:28, ehe es gegen den HV Niederrhein mit 26:31 den Kürzeren zog. ds


    Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 30. Dezember 2016, Seite 28