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  • Wettwerfen um die Tabellenführung

    22.11.2016

    Immer dominierender tritt das verlustpunktfreie Spitzenduo in der 3. Bundesliga Ost der Damen auf. Beinahe hätte Zweitliga-Absteiger SG Kirchhof einen Führungswechsel aufgrund der Tordifferenz erzwungen, als er die enorm temporeiche Torejagd beim Nachwuchsteam des Bundesligisten HC Leipzig (Rode 8/1) mit 49:25 (26:10) gewann. Dionne Visser (12/5) und Kim Mai (11) hatten den größten Anteil an der Rekordausbeute der Hessen. Um ganze zwei Tore verteidigten aber trotzdem die Füchse Berlin (Blödorn 12/6) die Tabellenführung, weil sie ihrerseits in Bad Salzuflen (Reuschel 5/3) mit 34:17 (19:7) ebenfalls überlegen auftraten.

    Ein sicherer Sieg gelang auch dem Tabellendritten MTV Altlandsberg (Trzczak 8/4), Lütke 6), der am Samstag bei Haspo Bayreuth zu Gast ist (17.30 Uhr). Gegen den Berliner TSC (Höbbel 5, Chmurski 5) gab er sich nach einem 6:0-Start (7.) aber mit einem 28:21 (15:10) zufrieden.

    Ganz von der Defensive geprägt war das Duell um den Anschluss an die Spitzengruppe, in dem sich HSG Blomberg-Lippe II beim Titelverteidiger Germania Fritzlar (Horn 5) mit 19:18 (11:7) durchsetzte. Torhüterin Louisa Raben-eick war die Matchwinnerin bei der Bundesliga-Reserve (Petersen 5), die mit zwei Ausnahmen (1:1, 16:16) immer in Führung lag. Getrübt wurde der Erfolg der Gäste durch die Verletzungen von Kaja Ziegenbein aus dem Erstliga-Kader und Nele Franz (jeweils Nasenbeinbruch).

    Im Abstiegskampf holte der Frankfurter HC (Heinrich 5) die Pflichtpunkte gegen Schlusslicht HG Zirndorf nur recht mühsam mit 23:20 (13:14). Der bayerische Neuling (Kleinert 5, Raab 5) hatte nach einem 5:2-Start (10.) in der gesamten ersten Halbzeit geführt. Nach einer 7:1-Serie vor und nach der Pause vom 9:13 (25.) zum 16:14 (38.) behielten dann aber die Gastgeberinnen durchgehend die Nase vorn. es


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 22. November 2016, Seite 29