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    73 Treffer in 60 Minuten

    01.11.2016

    TV Erlangen-Bruck gewinnt Torejagd in Unterhaching

    Das 33:33 zwischen Haspo Bayreuth und TG Landshut war nicht die torreichste Partie am siebten Spieltag der Männer-Bayernliga. Gar 73 Treffer wurden während der 60 Minuten zwischen TSV Unterhaching und TV Erlangen-Bruck notiert, wobei sich die Gäste mit 39:34 (20:17) letztlich recht sicher durchsetzten. In der Abwehr mit dem starken Ex-Auerbacher Lars Goebel im Tor erarbeiteten sich die Mittelfranken (Eichhorn 14/10) viele Möglichkeiten, um ihre hervorragenden Gegenstöße zur Geltung zu bringen. Die Unterhachinger (Bouasker 7/2, Becker 7/3) gaben sich zwar auch beim 27:34 (48.) noch nicht geschlagen, kamen aber nicht mehr näher als auf 33:36 (58.) heran.

    Ein Tor mehr als in Bayreuth fiel auch noch im Kellerduell, in dem der TSV Niederraunau gegen den HC Sulzbach mit 35:32 (14:16) seine ersten Punkte gewann. Die Gastgeber (von Kries 8) lagen über weite Strecken der ersten Halbzeit im Rückstand, aber nach drei Toren zum 22:19 gaben sie die Führung nicht mehr ab. Bei Sulzbach ragten Jiri Smolik (9/1) und Marco Forster (7) heraus, während Torjäger Michael Waitz (3) im rechten Rückraum nicht wie gewohnt zur Geltung kam.

    Im zweiten direkten Zweikampf innerhalb der Abstiegszone unterlag der VfL Günzburg dem TSV Haunstetten mit 24:28 (9:14). Der Aufsteiger (Jäger 5), bei dem Haspo nach der dreiwöchigen Punktspielpause am 19. November antreten muss, geriet schon beim 3:8 (17.) klar in Rückstand und schien beim 9:18 (34.) schon fast chancenlos. Mit ungebrochenem Kampfgeist brachte er den TSV Haunstetten (Horner 8/6), der am 26. November der nächste Haspo-Gast im Schulzentrum Ost sein wird, aber beim 20:23 (50.) noch einmal in Bedrängnis.

    Ex-Bayreuther mit neun Toren für den Tabellenführer

    Innerhalb der Spitzengruppe demonstrierte die zweite Mannschaft des Bundesligisten HC Erlangen ihre Dominanz mit einem 38:19 (20:8)-Sieg gegen den SV Anzing (Hawranek 6). Erst nach dem 25:9 (39.) ließ es der Tabellenführer zumindest in der Abwehr etwas ruhiger angehen. Den größten Anteil an der Erlanger Torflut hatte der Ex-Bayreuther Jakob Hoffmanns mit neun Treffern.

    Nicht ganz so souverän wirkte der 26:18 (10:10)-Sieg des Tabellenzweiten TSV Friedberg gegen den TSV Lohr. In der ersten Halbzeit konnte der körperlich überlegene Favorit spielerisch nicht überzeugend und leistete sich viele Ungenauigkeiten. Erst mit einem 5:0-Start in die zweite Hälfte zum 15:10 gewannen die Friedberger (Haggenmüller 8/5) an Sicherheit und ließen die Unterfranken (F. Schmitt 5/2) danach nicht mehr näher als auf vier Tore heran kommen. es


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 1. November 2016, Seite 35