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    Aufsteiger als Stolperstein

    25.10.2016

    Haspo-Gast Landshut nur 26:26 gegen VfL Günzburg

    Nach dem sechsten Spieltag ergibt sich in der Herren-Bayernliga so langsam das erwartete Tabellenbild. Hinter dem bislang komplett fehlerfreien Tabellenführer HC Erlangen II rangieren mit dem TSV Friedberg, Haspo Bayreuth und der DJK Waldbüttelbrunn aktuell auch die von vorne herein prophezeiten Spitzenmannschaften.

    Einen leichten Dämpfer musste der nächste Haspo-Gast TG Landshut (Gretsch 5 Tore) beim 26:26 (11:11) gegen Aufsteiger VfL Günzburg (Jensen 7, Nief 5) hinnehmen. Nach zuvor drei Siegen in Folge rangierten die Niederbayern (5.) nämlich zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Platz und galten bereits als Überraschungsmannschaft. Ausgerechnet gegen die zuletzt arg schwächelnden Günzburger (11.) kam das Team von Trainer Milan Sedivec aber nicht über ein Remis hinaus. Dabei war die TG durchaus vielversprechend gestartet. Dank ihres wurfgewaltigen Rückraum (Müller, Kabashi je 4) setzten sich die Gastgeber schnell auf 9:6 (20.) ab. Ein halbzeitübergreifender Günzburger 8:2-Lauf zum 14:11 (35.) ließ die Partie jedoch kippen. Angetrieben vom treffsicheren Tobias Gretsch kam Landshut aber zurück (17:18/44.). Als der Gast jedoch einen 3:0-Lauf zum 21:17 (46.) nutzte, schien eine Überraschung möglich. Die routinierten Gastgeber reagierten aber trotzig und bogen das Spiel mit einem eigenen 8:2-Lauf zum 25:23 (55.) erneut. Als die TG dann in Überzahl 26:25 führte und Günzburg nur noch wenige Sekunden für den letzten Angriff hatte, war der glückliche Heimsieg in greifbarer Nähe. Mit der Schlusssirene sorgte Julian Nief aber für die gerechte Punkteteilung.

    Weniger dramatisch setzte sich derweil die DJK Waldbüttelbrunn (Tendera 9, Feitz 7/4) in seinem heiß umkämpften Heimspiel mit 31:28 (17:10) gegen den gut gestarteten TSV Unterhaching (6.) durch. Dabei hatten die Münchner (Heinle 8, Dauhrer 7) vor allem mit ihrer schwachen ersten Halbzeit zu kämpfen. Bis zum 18:12 (33.) traf vor allem Waldbüttelbrunns Rückraumlinks Lukas Tendera fast nach Belieben, ehe Unterhaching dank Philipp Heinle und dem wieder einmal starken Martin Dauhrer immerhin noch für Ergebniskosmetik sorgte.

    Im Augsburger Stadtderby hatte der favorisierte TSV Friedberg (Thiel 6, Haggenmüller 5/2) beim TSV Haunstetten (12.) mit 28:26 (12:13) die Nase vorn, aber vor allem in der ersten Halbzeit gegen gut eingestellte Haunstetter (A. Horner 7, M. Horner 6) seine liebe Mühe. Nach einem 4:0-Blitzstart lag der Hausherr nämlich die komplette erste Halbzeit in Front, wobei sich Friedberg bis zur Halbzeit immerhin herankämpfte. Doch selbst als der Gast seine erstmalige Führung beim 14:13 (32.) bis auf 19:16 (38.) ausbauen konnte, gab sich der gastgebende TSV noch nicht geschlagen. Allen voran das Brüderpaar Alexander und Max Horner mischten die Friedberger Hintermannschaft immer wieder auf und hielten ihre Farben bis zum 21:21 (48.) in Schlagdistanz. Erst als die Haunstetter Kräfte langsam schwanden und Friedberg seine tiefer besetzte Bank nutzen konnte, sorgte der Favorit beim 27:23 (57.) für die Vorentscheidung. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 25. Oktober 2016, Seite 28