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  • Erst am Ende wird es deutlich

    30.08.2016

    Haspo verliert beim Drittligisten HSC Coburg II mit 30:41 / Zehn Saborowski-Tore

    Über 45 Minuten hielt Haspo Bayreuth im Testspiel beim Drittliga-Neuling HSC Coburg II sehr gut mit, aber dann fiel die Niederlage mit 30:41 (15:20) doch noch deutlich aus. Dabei musste der Bayernligist am Ende den zahlreichen Ausfällen Tribut zollen.

    Mit Kreisläufer Ralph Weiß (verletzt), Rückraumspieler Marius Hümpfer, Neuzugang Maximilian Hofmann (beide privat verhindert) und Spielmacher Robin Rahn fehlten vier potenzielle Stammspieler. Dennoch agierte Haspo beim amtierenden Bayerischen Meister aber lange Zeit zumindest auf Augenhöhe. Über 4:4 (7.) und 9:8 (15.) zog die Bundesligareserve zwar beim 12:9 (18.) erstmals etwas davon, doch angetrieben vom vor allem defensiv sehr aufmerksamen Paul Saborowski, blieben die Gäste auch weiterhin in Schlagdistanz. Der eigentlich auf Rechtsaußen beheimatete junge Linkshänder ergatterte sich immer wieder Ballgewinne und hinterließ, bedingt durch den Personalmangel, auch in der für ihn recht ungewohnten Rolle im rechten Rückraum einen guten Eindruck.

    Nach dem 15:20-Pausenrückstand musste Haspo im zweiten Durchgang beim 18:25 (37.) kurzzeitig abreißen lassen. Die Coburger Routiniers um Johan Andersson (5/1) im rechten Rückraum fanden in dieser Phase gegen die offensiv ausgerichtete Bayreuther Abwehr immer wieder den freien Mitspieler. Davon profitierten vor allem der Ex-Auerbacher Kenny Schramm auf der Linksaußenposition und Linkshänder Max Drude (je 6), die oft völlig frei vor den Haspo-Torhütern auftauchten.

    Die Gäste gaben sich aber keineswegs auf, sondern kämpften sich mit einer 5:1-Serie beim 23:26 (41.) recht eindrucksvoll wieder heran. Dabei taten sich Philipp Schöttner und auch der erneut emsig arbeitende Kreisläufer Yannick Berghammer hervor. Danach ging den dezimierten Bayreuthern bei hohen Temperaturen jedoch offensichtlich die Luft aus.

    „Wir hatten wieder viele gute Ansätze“, zeigte sich Haspo-Trainer Michael Werner dennoch nicht enttäuscht. Er sagte aber auch: „Defensiv wurden wir gegen die offensivstarken Coburger vor große Aufgaben gestellt und haben es unseren Torhütern nicht immer leicht gemacht.“

    Haspo Bayreuth: Wittmann, Lehnard, Pfeifer – Y. Berghammer (5), Schalk (1), Baldauf, Willacker, S. Berghammer, Goeritz, Klima (1), Meyer-Siebert (6/3), Nicola (2), Saborowski (10), Schöttner (5). berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 30. August 2016, Seite 25