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    Haspo-Damen mit schwerem Auftakt

    22.07.2016

    Der neue Spielplan der Dritten Liga Ost beschert den Handball-Damen von Haspo Bayreuth ein schweres Auftaktprogramm: Am 18. September ist das Team des neuen Haspo-Trainers Andreas Trabold zu Gast beim HC Leipzig II, ehe Zweitliga-Absteiger SG Kirchhof seine Visitenkarte in Bayreuth abgibt.

    Seit gut sechs Wochen befinden sich die Bayreuther Damen in der Vorbereitung. Die anfänglich recht große Trainingsgruppe mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft hat Trabold mittlerweile stark reduziert. In diesem nun 16-köpfigen Kreis sind bereits zwei weitere Neuzugänge fest eingeplant. So kommt mit der 20-jährigen Klara Benz vom Vizemeister der Bezirksoberliga Oberbayern TSV Vaterstetten eine dritte Torhüterin. Ebenfalls 20 Jahre alt ist Laura Brahm. Die Spielmacherin kommt auch aus der Bezirksoberliga vom TSV Rothenburg und soll den Bayreuther Rückraum breiter aufstellen.

    Spätestens am 18. September wollen die Haspo-Damen für die neue Saison gerüstet sein, wenn es für sie bei der Bundesligareserve des HC Leipzig um Punkte geht. Dabei lässt der Haspo-Trainer keinen Zweifel am Saisonziel aufkommen: „Für uns kann es nur um den Klassenerhalt gehen. Jedes Jahr 3. Bundesliga ist für Haspo ein Bonusjahr.“ Gerade das Auftaktprogramm hat es in sich: Nach dem Spiel in Leipzig gastiert am 24. September mit der SG Kirchhof der Zweitligaabsteiger im Schulzentrum Ost. Danach dürften auch beim letztjährigen Vizemeister HSG Blomberg-Lippe II die Trauben für einen Auswärtssieg recht hoch hängen, ehe man zum zweiten Heimspiel gleich den nächsten, ehemals höherklassigen Liganeuling zu Gast hat: Am 15. Oktober gibt mit den Füchsen Berlin ein Erstligist der vergangenen Saison seine Visitenkarte in Bayreuth ab. Die Füchse wagen aus finanziellen Gründen einen Neustart in Liga drei.

    Das erste Frankenderby gegen Aufsteiger HG Zirndorf steigt am 29. Oktober im Schulzentrum Ost. „Grundsätzlich kann man sich natürlich auf Zirndorf freuen, da die restlichen Gegner ja eher weit entfernt sind. Andererseits ist bis zu diesem Spiel noch wirklich viel Zeit. Von daher beschäftige ich mich ohnehin vorerst nur mit meiner Mannschaft.“ Zu dieser Aussage passen dann auch die beiden für Ende August anberaumten Testspiele gegen den neuen Ligakonkurrenten aus Zirndorf, die Andreas Trabold so kommentiert: „Warum sollen wir nicht gegen einen derart guten Gegner testen. Die zahlreich kursierenden Videos lassen sowieso keine Geheimnisse zu.“ berg


    Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 22. Juli 2016, Seite 32