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    Hoffnung für Absteiger

    19.04.2016

    HC Sulzbach muss auf Rückzug von Drittligisten setzen

    Nach dem drittletzten Spieltag in der Herren-Bayernliga steht auch der dritte Absteiger fest: Der HC Sulzbach kann den drittletzten Platz nicht mehr verlassen. Dass sich die Oberpfälzer trotzdem Hoffnung auf den Klassenerhalt machen, liegt an den bayerischen Drittligisten.

    Der TSV Rödelsee, der seit geraumer Zeit schon als Absteiger aus der 3. Liga Ost feststeht, überlegt dem Vernehmen nach, ob er sein Team aus finanziellen Gründen gleich in die Landesliga oder Bezirksoberliga schickt. Ebenso ist auch über die Zukunft des SV 08 Auerbach noch nicht endgültig entschieden, der sich bekanntlich aus der 3. Liga zurückzieht. Die Entscheidung, ob auf diese Weise doch wieder ein Platz in der Bayernliga für den HC Sulzbach frei wird, fällt aber wohl erst weit nach dem Saisonende.

    Die Chance zur Rettung aus eigener Kraft war gering. Erwartungsgemäß unterlagen die Sulzbacher dann dem HSC Coburg II mit 29:37 (13:16). Die Oberpfälzer (Wedel 6, Ströhl, M. Forster je 5) boten ihren Anhängern aber immerhin ein Spektakel gegen den überzeugenden Meister aus Coburg (Karapetjan 10, Göhl 7/2), der am Samstag (19.30 Uhr) bei Haspo Bayreuth zu Gast ist. Bis zum 9:9 blieb die Partie sogar spannend, aber dann zog der Favorit doch stetig davon.

    Ebenfalls im Tabellenkeller hatte man nach der Hinrunde die TG Landshut (6.) erwartet. Nach 13 Spieltagen lagen die Niederbayern nämlich noch auf dem zehnten Platz und hatten nur vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Seit Rückrundenbeginn spielt die TG (Christ 7, Axthaler 7/1) aber wie entfesselt, und so war der 27:26 (13:12)-Auswärtssieg beim bereits abgestiegenen TSV Allach (Obernöder 5/2, Dück, Heinle je 4) auch nur eine logische Konsequenz. In der gesamten Rückrunde gab die Mannschaft mit dem früheren Bayreuther Regionalligaspieler Milan Sedivec als Trainer nur fünf Punkte ab und musste sich lediglich beim Tabellenzweiten HC Erlangen II (23:33) und gegen die „Wundertüte“ TV Erlangen-Bruck (32:33) geschlagen geben.

    Dass es in Allach überhaupt erst so eng wurde, lag vor allem an den personellen Problemen der Landshuter. So fielen mit Spielmacher Dominik Abeltshauser und Rückraumlinks Tobias Gretsch gleich zwei Leistungsträger verletzungsbedingt aus. Dennoch entwickelte sich eine von beiden Seiten sehr engagiert geführte Partie, in der Landshut nur deshalb nicht höher führte, weil man gleich 17 Fehlwürfe zu verkraften hatte. So wurde es dann nach der zwischenzeitlichen 24:21-Gästeführung (51.) beim 26:26 (60.) sogar noch einmal spannend. Wie schon so oft in dieser Saison behielt Landshut in der engen Schlussphase aber die Nerven, und Rückraumrechts Enis Kabashi (6) überwand den Allacher Abwehrblock tatsächlich noch zum umjubelten Siegtreffer. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 19. April 2016, Seite 28