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    Meister verzichtet auf den Aufstieg

    19.04.2016

    Das lange Zeit ausgeglichene Rennen um die Meisterschaft in der 3. Bundesliga Ost der Damen ist nun doch vorzeitig entschieden. Am vorletzten Spieltag sicherte der SV Germania Fritzlar seine Tabellenführung mit einem sehr überzeugenden 24:14 (13:6)-Sieg gegen HC Leipzig II (Funke 6/5) endgültig ab. Bei der Feier mit 430 begeisterten Zuschauern stand allerdings schon fest, dass die Hessen (Huck 8/7, Horn 7) auf den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga verzichten. „Wir müssten den Etat um 40 Prozent erhöhen“, sagte Abteilungsleiter Steffen Schmude. „Das ist nicht machbar.“

    Ebenfalls entschieden ist die Frage nach dem ersten Absteiger: Schlusslicht HSG Union Halle (Loebig 7, Bergmann 7) ist nach der 28:36 (13:14)-Niederlage bei der bis dahin ebenfalls noch gefährdeten HSG Osterode (Puskasova 11/1, Al Najem 8) nicht mehr zu retten und hat aktuell sogar Schwierigkeiten, ein Team für die kommende Saison in der Oberliga zu stellen.

    Einziger Konkurrent von Haspo Bayreuth im Kampf um den rettenden neunten Platz ist somit noch der Frankfurter HC, der bei HSG Blomberg-Lippe II mit 17:21 (6:9) unterlag. Dabei wurde deutlich, dass es dem Ex-Meister von der Oder (Müller 5) nach dem Ausfall von Torjägerin Michele Dürrwald (Kreuzbandriss) an Durchschlagskraft im Rückraum mangelt.

    Durch die Ergebnisse der Konkurrenz wären HSV Marienberg und Berliner TSC in keinem Fall mehr in Abstiegsgefahr gewesen, aber ihr direktes Duell um die Rettung aus eigener Kraft war dennoch heftig umkämpft. Der ursprüngliche Titelanwärter aus Sachsen (Grigore 6, Kalasauskaite 5), der am Samstag bei Haspo Bayreuth antritt (17 Uhr), startete zwar furios mit 6:0 (8.), aber später führten mehrfach die Berlinerinnen (Gerock 6) von 13:11 (33.) bis 20:18 (52.). Endstand: 22:21 für Marienberg.es


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 19. April 2016, Seite 28