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    Zwei Lücken im Kader

    14.04.2016

    Haspo muss ohne Hoffmanns und Woitaschik planen

    Nachdem im Endspurt der Saison in der Herren-Bayernliga nicht mehr viel auf dem Spiel steht, kann man sich bei Haspo Bayreuth schon intensiver mit der Planung der nächsten Spielzeit befassen. Der Tabellenvierte, für den es nur noch um die Wiederholung des letztjährigen dritten Platz und einen ehrenvollen Abschied für den scheidenden Trainer Mathias Bracher geht, muss dabei zunächst einmal zwei Abgänge verkraften.

    Mit Jakob Hoffmanns und Matthäus Woitaschik werden zwei Stammkräfte nach dem Ende dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Während Rechtsaußen Woitaschik aus beruflichen Gründen kürzer treten muss und möglicherweise künftig mit der zweiten Haspo-Mannschaft in der Bezirksoberliga auflaufen wird, schlägt Hoffmanns einen ganz neuen Weg ein. Der 20-jährige Rückraumspieler, der auch schon in der A-Jugend-Bundesliga für Haspo gespielt hat, wechselt zum Ligakonkurrenten HC Erlangen II und wird somit in der kommenden Saison als Gast im Schulzentrum Ost antreten. „Ich wäre wirklich gerne bei Haspo geblieben, weil mir der Verein sehr am Herzen liegt“, betont Hoffmanns. „Aber mein Medizinstudium erlaubt mir kein Pendeln mehr zwischen Erlangen und Bayreuth.“

    Der künftige Haspo-Trainer Marc Brückner nimmt die Beweggründe der Spieler klaglos zur Kenntnis: „Beide Abgänge sind absolut nachvollziehbar, da Beruf und Ausbildung im Amateursport nun mal Vorrang haben müssen.“ Er verhehlt aber nicht, dass er beide gern weiter im Kader gesehen hätte: „Menschlich wie auch sportlich sind die beiden Abgänge natürlich sehr schade.“ Andererseits äußerte sich Brückner zuversichtlich, diese Lücken im Kader auch wieder entsprechend schließen zu können: „Ich hoffe, dass wir bald die ersten Neuzugänge vermelden können.“

    Sogar die Vorbereitung für die nächste Saison nimmt bei den Bayreuthern schon konkrete Formen an. Noch im April, also gleich nach dem Ende der laufenden Runde, werden die Haspo-Spieler in einer Physiotherapiepraxis unter Anleitung der Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten Alexander Daut und Jochen Saborowski sowie Physiotherapeut Volker Hacker erstmals einen Disbalancentest absolvieren, der möglichen Verletzungen vorbeugen soll. „Anhand dieser Tests bekommt jeder Spieler einen persönlichen Trainingsplan, der die Disbalancen dann abbauen soll“, erklärt Trainer Brückner.berg


    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 14. April 2016, Seite 28