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    Haspo-Rivale muss Sieg teuer bezahlen

    12.04.2016

    Verantwortlich für den Sturz von Haspo Bayreuth auf einen Abstiegsplatz in der 3. Bundesliga Ost der Damen war der Sieg des Tabellenvorletzten Frankfurter HC mit 31:27 (19:13) gegen das nun kaum noch vor dem Abstieg zu rettende Schlusslicht HSG Union Halle (Brügger 7/1). Allerdings musste der deutsche Ex-Meister den ungefährdeten Erfolg teuer bezahlen, denn seine einmal mehr herausragende Torjägerin Michelle Dürrwald (8) schied beim Stand von 28:19 (44.) mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung aus und wird wohl im Endspurt um den Klassenerhalt fehlen.

    Dagegen konnte sich die HSG Osterode nicht von den punktgleichen Bayreutherinnen absetzen. Gegen Spitzenreiter Germania Fritzlar (Meyfarth 6) überraschte das Team aus dem Harz (Vlahovic 4) zwar mit einer 9:5-Führung (20.), aber mit zwei 5:0-Läufen zum 11:10 und 17:14 (45.) erzwang der hessische Favorit die Wende.

    Niederlagen mussten die beiden letzten Haspo-Gegner der Saison hinnehmen. Die SG Bad Salzuflen (Hill 7/3), bei der die Bayreutherinnen am kommenden Sonntag zu Gast sind, hatte beim Berliner TSC (Förster 6) mit 18:28 (7:13) sogar überraschend wenig Chancen. Spannender machte es der HSV Marienberg, der am 23. April zum Saisonfinale in Bayreuth zu Gast ist, als er beim HC Leipzig II mit 22:23 (13:10) unterlag. Obwohl die Bundesliga-Reserve Michelle Urbicht (8) und Alexandra Mazzucco (5) aus dem Kader ersten Mannschaft aufbot, führten die Gäste (Spechtova 5/2) bis zum 17:13 (37.) klar und hielten noch eine Minute vor Schluss ein 21:21. es


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 12. April 2016, Seite 29