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    Kein guter Tag für Haspo-Damen

    01.03.2016

    Das für sie spielfreie Wochenende in der 3. Bundesliga Ost ist für die Damen von Haspo Bayreuth gar nicht wunschgemäß verlaufen. Die Ergebnisse der Konkurrenz sorgten dafür, dass die Bayreutherinnen auf einen Abstiegsplatz rutschten – obwohl sie nur sechs Punkte weniger haben als der Tabellenführer.

    Entscheidend war dafür die Tatsache, dass ausgerechnet der Tabellenvorletzte HSG Osterode den nur kurz amtierenden Spitzenreiter HSG Blomberg-Lippe II mit 30:24 (17:11) schlug. Das Team um die überragende Patricia Puskasova (12/1) ließ den Gästen trotz der Mitwirkung von Bundesligaspielerin Larissa Petersen (6) kaum eine Chance und führte 22:14 (44.). Mindestens ebenso unerwartete Punkte im Abstiegskampf eroberte die SG Bad Salzuflen mit 25:24 (15:11) beim HSV Marienberg. Die Gäste (Brilka 7) brachten eine ständige knappe Führung clever ins Ziel, während die als Titelfavorit gestarteten Sächsinnen mit ihrem kleinen, aber hochkarätigen und internationalen Kader (Spechtova 5) einmal mehr enttäuschten. „Wir haben uns mit vielen Fehlern selbst besiegt“, klagte Daniela Filip, die dritte HSV-Trainerin der Saison.

    Neuer Tabellenführer ist der letztjährige Vizemeister SV Germania Fritzlar, der das Spitzenspiel gegen den nach der Vorrunde führenden MTV Altlandsberg eindrucksvoll mit 31:17 (19:10) gewann. Die Hessen (Ahrend 7/2, Dietrich 6) feierten den 24. Heimsieg in Folge, während für die Gäste nur die ersten Tore des Champions-League-erfahrenen Neuzugangs Gloria Pavlova (5) eine halbwegs gute Nachricht waren (trotz vieler Fehlwürfe).

    Wichtige Punkte für den Klassenerhalt holte der HC Leipzig II mit 31:26 (14:13) gegen den Frankfurter HC (Müller 7). Jugendspielerin Tammy Kreibich (6) führte die Leipziger Torschützenliste noch vor den Bundesligaspielerinnen Alexandra Mazzucco (6/1) und Kaya Diehl (5/2) an. es

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 1. März 2016, Seite 31