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    Nächster Haspo-Gegner in Topform

    23.02.2016

    TG Landshut landet dritten Sieg in Folge / Unterhaching weiter abstiegsgefährdet

    Die TG Landshut ist weiter auf dem Vormarsch. Am Nachholspieltag der Herren-Bayernliga siegte der kommende Gastgeber von Haspo Bayreuth (Samstag, 20 Uhr) gegen den TSV Haunstetten mit 31:27 (14:8) und feierte damit den dritten Sieg in Folge. Der TSV Unterhaching muss sich nach der dritten Niederlage in Folge hingegen wieder nach unten orientieren.

    Vor ziemlich genau einem Monat steckte die TG Landshut (7.) noch mittendrin im Abstiegskampf, dann folgte eine starke Serie mit Siegen gegen die direkten Konkurrenten TuS Fürstenfeldbruck II (33:17) und HC Sulzbach-Rosenberg (29:28). Nach dem 31:27 (14:8)-Heimerfolg gegen den TSV Haunstetten (Horner 7 Tore, Albrecht 6) haben sich die Niederbayern (Müller 11, Auernhammer 6) nun sogar wieder im gesicherten Mittelfeld etabliert. Dabei profitierten die Hausherren von einem frühzeitigen Zwischenspurt von 4:3 (12.) auf 11:4 (25.). Insbesondere Rückraumschütze Matthias Müller war von der TSV-Abwehr kaum zu bremsen. Lediglich direkt nach dem Seitenwechsel kamen die Haunstettener beim 14:10 (33.) noch einmal in Schlagdistanz. Nun war es aber der Landshuter Markus Auernhammer, der mit seinen Toren wieder für klare Verhältnisse sorgte. Und so war die überraschend einseitige Partie schon beim 26:19 (51.) vorentschieden.

    Genau in die Landshuter Gegenrichtung zeigt das Formbarometer derzeit beim TSV Unterhaching (10.). Die 22:25 (11:12)-Heimpleite gegen die DJK Waldbüttelbrunn (5.) bedeutete für die Oberbayern bereits die vierte sieglose Partie in den zurückliegenden fünf Spielen. Dabei musste sich TSV-Trainer Christoforis vor allem über die katastrophale Chancenverwertung ärgern, die einen durchaus möglichen Heimsieg gegen eine Topmannschaft der Liga verhinderte.

    Die Abwehr und ein überragender Fabian Schmid im Tor hatten großen Anteil daran, dass die Unterhachinger einen 3:8-Rückstand (18.) in ein 9:9 (25.) verwandelten und die Hoffnung auf den ersehnten Sieg lange am Leben hielten. Aufgrund zahlreicher Fehlwürfe und vieler technischer Fehler des TSV blieb Waldbüttelbrunn aber im Spiel. Dabei hatten die Münchner vom 13:13 bis zum 22:22 (57.) zahllose Möglichkeiten, um davon zu ziehen. Am Ende hatte dann der Favorit den längeren Atem und bestrafte den Gastgeber für seine Fahrlässigkeiten. berg

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 23. Februar 2016, Seite 28