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    Sulzbacher verlieren den Anschluss

    16.02.2016

    Schmerzliche Heimniederlage gegen direkten Konkurrenten TG Landshut

    Der Abstiegskampf sorgte am 17. Spieltag der Herren-Bayernliga für Spannung. Größter Verlierer war dabei der HC Sulzbach, der an drittletzter Stelle allmählich um den Anschluss ans rettende Ufer kämpfen muss.

    Besonders schmerzlich war in dieser Hinsicht die Heimniederlage der Oberpfälzer gegen den direkten Konkurrenten TG Landshut (Reitmeier 6) mit 28:29 (14:15). Wenigstens ein Punkt schien nach einem 27:29-Rückstand gerettet, als Rechtsaußen Marco Forster Sekunden vor dem Ende noch einen Siebenmeter für die Sulzbacher (Smolik 8/1, Ströhl 6/1) herausholte. Ausgerechnet der bis dahin herausragende Stefan Ströhl scheiterte jedoch am 45-jährigen TGL-Schlussmann Matthias Elgeti. Zuvor hatten sich beide Rivalen einen hochemotionalen, aber auch recht temporeichen Kampf geliefert. Die Gastgeber, die auf die Bayreuther Toni und Björn Kreyßig verzichten mussten (verletzt bzw. verhindert), liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nach dem 3:0-Start in die zweite Hälfte zum 17:15 wurde das Kopf-an-Kopf-Rennen immer spannender. Ungünstig für die Sulzbacher war zudem der überraschende Punktgewinn des Aufsteigers TV Erlangen-Bruck (11.) im Stadtderby gegen den Tabellenzweiten HC Erlangen II mit 28:28 (15:16). Wenige Minuten vor Schluss schien der Außenseiter bei einer 28:26-Führung sogar seinen verblüffenden Sieg aus der Vorrunde (27:17) wiederholen zu können. Gegen die nun offensive 4:2-Deckung der Zweitliga-Reserve kam er aber nicht mehr zu einem vernünftigen Abschluss, und mit der Schlusssirene gelang HCE-Spielmacher Anton Pelka der glückliche Ausgleich.

    Ebenso spannend ging es in der Begegnung zwischen Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck II und DJK Rimpar II zu. In diesem Fall kam der überraschende Punktgewinn des Außenseiters mit 29:29 aber wohl schon zu spät, um den Abstieg noch abwenden zu können.

    Höchstes Ergebnis der ganzen Saison

    Im krassen Gegensatz zu diesen dramatischen Duellen stand das deutlichste Ergebnis der gesamten bisherigen Saison: Der Tabellendritte TSV Friedberg fertigte den wohl kaum noch vor dem Abstieg zu rettenden TSV Allach mit sage und schreibe 37:10 (16:4) ab. Kurioserweise hatte der Tabellenvorletzte im Hinspiel noch mit 23:23 einen seiner insgesamt nur drei Punkte errungen. Diesmal ließen die Friedberger (Abstreiter 6/2, Augner, Wagenpfeil je 5) den Münchnern (Funk 3/2) jedoch nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 6:4 (15.) folgte ein 10:0-Lauf, bei dem Benjamin von Petersdorff das Friedberger Tor regelrecht vernagelte. Trotzdem ließ der Ex-Drittligist nicht nach und setzte seinen Sturmlauf über 21:5 und 27:7 fort. Erst drei Minuten vor dem Ende kam der TSV Allach wenigstens auf eine zweistellige Torausbeute. berg

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 16. Februar 2016, Seite 28