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    Der Erste verliert, die Letzten gewinnen

    26.01.2016

    Nur sieben Punkte Abstand zwischen dem Tabellenführer und dem Schlusslicht nach elf Spieltagen – dieses kuriose Bild bietet die 3. Bundesliga Ost der Frauen nach dem Beginn der Rückrunde.

    Wesentlichen Anteil daran hatte die Heimniederlage des Spitzenreiters MTV Altlandsberg mit 26:30 (11:14) gegen HSG Blomberg-Lippe II. Während die Gastgeberinnen (Lütke 7) nie die gewohnte Linie fanden, wirkte sich bei der jungen Bundesliga-Reserve die professionelle Vorbereitung mit zwei Trainingseinheiten täglich während der Ferien positiv aus. Angeführt von Larissa Petersen (9/1) aus dem Erstligakader führten die Gäste vom 4:1 an durchgehend und spätestens beim 24:16 (44.) sogar ungefährdet.

    Wichtiger für den Kampf um den Klassenerhalt (und damit für Haspo Bayreuth) waren aber die Siege der Mannschaften auf den beiden Abstiegsplätzen. Schlusslicht HSG Union Halle (Thiede 8) profitierte beim 31:26 (15:13)-Erfolg beim HC Leipzig II davon, dass die Bundesliga-Reserve (Funke 6) ersatzgeschwächt war und ohne Verstärkung aus dem Erstligakader auskommen musste. Die HSG Osterode Harz, die am Samstag um 17.30 Uhr zu einem Schlüsselspiel bei den nunmehr punktgleichen Bayreutherinnen antritt, kämpfte den Berliner TSC (Schwarz 6) nach ständigem Rückstand zwischen zwei und vier Toren bis zum 18:20 (48.) mit 23:22 (11:14) nieder. Dominika Tvrdonova (12/8) und Milica Vlahovic (6) ragten beim Sieger heraus. Lara Al Najem handelte sich in letzter Sekunde eine Disqualifikation mit Bericht ein und dürfte in Bayreuth gesperrt sein.

    Das weitaus torreichste Spiel gewann der Frankfurter HC bei der SG Bad Salzuflen (Huch 8) mit 38:34 (20:19). Die Gäste (Groke 9) hatten mit einer 5:0-Serie zum 11:8 (16.) die Führung erobert und gaben sie nicht mehr ab. es

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 26. Januar 2016, Seite 28