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    Ein Muster an Ausgeglichenheit

    24.11.2015

    Herren-Bayernliga: Gleich sechs Teams mit 10:8 Zählern gleichauf / Haspo-Gastgeber bricht zum Schluss ein

    Die Herren-Bayernliga wird auch in dieser Saison wieder ihrem Ruf gerecht, eine der ausgeglichensten vierten Ligen in Deutschland zu sein. Nach dem neunten Spieltag liegen nämlich gleich sechs Mannschaften mit 10:8 Punkten gleichauf. Noch verrückter wird die Tabelle bei näherer Betrachtung, denn zwischen dem womöglich ersten Abstiegsplatz elf (HC Sulzbach-Rosenberg) und dem Dritten HC Erlangen II liegen nur zwei Punkte.

    Einzig die Zweitligareserve des HSC 2000 Coburg zieht mit 16:2 Punkten weiterhin recht einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze, denn auch im Derby beim Rivalen HC Erlangen II gelang den Vestestädtern ein 28:25 (11:14). Sie gewannen nun schon das vierte Spitzenspiel in Folge. In einer kampfbetonten Begegnung startete aber das sogenannte Juniorenteam aus Erlangen furios. Dank eines stark haltenden Rene Selke führten die Erlanger schnell mit 6:2 (10.). Danach rührte die sattelfeste 6:0-Abwehr der Coburger aber Beton an und erlaubte dem HC Erlangen kaum mehr einfache Tore. Beim 9:9 (19.) war das Derby deshalb wieder vollkommen offen. Erst ein Rückraumkracher des Ex-Kielers Mathis Ohlig (insgesamt vier Tore) sorgte für ein kleines Erlanger Drei-Tore-Polster zur Pause (14:11). Nach dem Seitenwechsel scheiterten die Unistädter dann jedoch an der eigenen Chancenverwertung und bekamen die stark auftrumpfenden HSC-Schützen Hajck Karapetjan sowie Johan Andersson nicht mehr in den Griff. Lediglich Kevin Herbst hielt den Gastgeber bis zum 17:17 (44.) durch Einzelaktionen noch im Spiel. Danach spielte der Tabellenführer seine gesamte Routine aus und zog vorentscheidend davon.

    Weiterhin im Tabellenkeller ausharren muss der nächste Haspo-Gastgeber TSV Allach (Samstag, 20 Uhr). Der Aufsteiger (13.) kam auch im Krisengipfel beim HC Sulzbach-Rosenberg (11.) nicht zum ersehnten zweiten Saisonsieg und musste sich nach einem bis zum 23:23 (51.) vollkommen ausgeglichenen Spiel am Ende den Oberpfälzern (Luber 9/4, B. Kreyßig, Forster je 6) doch noch deutlich mit 31:25 (15:13) geschlagen geben. Bis dahin deuteten die Oberbayern (Reisinger, Heinle je 5) jedoch durchaus ihre Konkurrenzfähigkeit an, Haspo Bayreuth sollte gewarnt sein. berg

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 24. November 2015, Seite 28