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    Spitzenreiter setzt sich etwas ab

    17.11.2015

    HSC Coburg II besiegt Verfolger TSV Haunstetten mit 32:26 / Nächster Haspo-Gast überraschend stark

    In der dicht gedrängten Tabelle der Männer-Bayernliga hat sich nach dem achten Spieltag der Tabellenführer deutlicher als bisher abgesetzt. Etwas überraschend handelt es sich dabei um die zweite Mannschaft des Zweitligisten HSC Coburg, die ihren bisherigen Hauptverfolger TSV Haunstetten mit 32:26 (15:15) besiegte.

    Sicher profitierten die Coburger auch von den Ausfällen der Haunstetter Leistungsträger Alexander Rothfischer (Torwart) und Max Schnitzlein (Spielmacher), doch bleibt die Höhe ihres Sieges unerwartet. In der vollkommen ausgeglichenen ersten Halbzeit musste sich die Zweitliga-Reserve noch beim ehemaligen Bundesligaspieler Ronny Göhl dafür bedanken, dass er sie mit neun seiner insgesamt 13 Tore überhaupt im Spiel gehalten hatte. Der TSV Haunstetten schien durch seinen ausgeglichenen Rückraum mit Stephan Volmering, Patrick Fuchs (je 5 Tore) und Alexander Horner (4) im Vorteil. Zwischen der 45. und 50. Minute leisteten sich die Gäste jedoch eine kurze Schwächephase, die von den Coburgern zu einem vorentscheidenden 4:0-Lauf genutzt wurde. „Wir haben das Spiel innerhalb von fünf Minuten aus der Hand gegeben. Gegen einen so erfahrenen Gegner darf man sich das nicht erlauben“, sagte ein enttäuschender Stephan Volmering treffend.

    Ähnlich ausgeglichen verlief über weite Strecken das Duell der Coburger Verfolger. Beim 28:24 (13:13)-Sieg des TSV Friedberg gegen den HC Erlangen II hatte zunächst das Zweitliga-Nachwuchsteam dank der clever agierenden Thomas Halota und Anton Pelka (je 5) leichte Vorteile und führte mit 11:8 (19.). Doch der Drittligaabsteiger kam dank des stark auftrumpfenden Lukas Aigner (6) im rechten Rückraum noch vor der Pause wieder zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel war dann Friedberg das bessere Team und wurde durch den überragenden Fabian Abstreiter (9) im linken Rückraum immer wieder nach vorne geworfen. Die Erlanger hielten zwar bis zum 22:22 (52.) den Anschluss, profitierten dabei aber vor allem von der schwachen Wurfquote der Hausherren. Als der einheimische Torwart Benjamin von Petersdorff dann gleich zwei Siebenmeter parierte, zog der TSV auf 26:22 (57.) davon.

    Ein interessantes Duell zeichnet sich ab, wenn am kommenden Samstag um 19.30 Uhr der SV Anzing bei Haspo Bayreuth zu Gast ist. Dabei kommt es nämlich nicht nur zum Wiedersehen mit dem langjährigen Bayreuther Spielmacher Julian Ruckdäschel, sondern auch zur Begegnung mit einem der Überraschungsteams der Saison. Nachdem die Oberbayern am Ende der vergangenen Saison fast schon abgestiegen waren, haben sie sich nur mit dem 27:24 (14:12)-Sieg gegen den HC Sulzbach in der oberen Hälfte etabliert. Zwar hielten die Oberpfälzer auch ohne ihren verletzten Leistungsträger Jiri Smolik gut mit (T. Kreyßig, Ströhl je 5), weil Torwart Max Lotter eine starke Leistung bot, aber gegen Ende stellten Ruckdäschel und Marinus Limbrunner (je 5/1) die Weichen zum Anzinger Sieg. berg

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 17. November 2015, Seite 28