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    Alleine an der Spitze

    03.11.2015

    Coburger Reserve gewinnt Topspiel gegen Unterhaching

    Der denkbar knappe 27:26 (13:11)-Heimsieg im Topspiel der Herren-Bayernliga gegen den TSV Unterhaching brachte der Reserve des Zweitligisten HSC 2000 Coburg die alleinige Tabellenführung ein.

    Mit diesem Erfolg beendeten die Vestestädter auch die seit vier Spielen anhaltende Siegesserie der Unterhachinger (Borschel 10/1 Tore, Kottmeir 8), die gegen die kompakt stehenden Coburger vor allem im Angriff Probleme hatten. Dass sich die Münchner offensiv so schwer taten, könnte mit dem berufsbedingten Fehlen ihres Rückraumlinks Mathias Salger erklärt werden, jedoch wurde Salger von Emil Kottmeir hervorragend vertreten. Coburg musste mit Hajck Karapetjan und Nicola Franke ebenso auf ganz wichtige Spieler verzichten. Die Gastgeber kamen mit der personellen Schwächung nach dem zwischenzeitlichen 5:5 (14.) jedoch besser zurecht und führten erstmals beim 11:7 (22.) deutlicher. Dabei profitierte Coburg in erster Linie von zahlreichen Fehlpässen und -würfen des Ex-Bayreuthers Thomas Schibschid. Lediglich die Durchschlagskraft von Kottmeir und das Durchsetzungsvermögen ihres Kreisläufers Johannes Borschel hielten Unterhaching auch noch beim 15:14 (34.) im Spiel. Drei Zeitstrafen in kürzester Zeit nutzte Coburg aber zum 19:16 (43.). Diese Drei-Tore-Führung sollte dann auch bis zum 24:21 (54.) Bestand haben. Dennoch kämpfte sich der Tabellenfünfte beim 26:25 (59.) noch einmal heran, doch Routinier Jonathan Rivera sorgte 20 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung zu Gunsten des Tabellenführers.

    Ein ebenso hochdramatisches Spiel lieferten sich der TSV Haunstetten (2.) und der TSV Friedberg (4.). Nach dem 27:26 (14:14)-Auswärtssieg kann sich Friedberg nun Augsburger Stadtderbysieger nennen, musste jedoch bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern. Beide Teams gingen die Aufgabe mit einer offensiv ausgerichteten 3:2:1-Abwehr an, womit Friedberg (Abstreiter 6, Aigner 5) jedoch deutlich besser zurecht kam. Haunstetten (Volmering 5, Horner 5/1, Smotzek 5/3) geriet deshalb über 3:5 (9.) bis zum 7:9 (20.) beständig ins Hintertreffen. Da die Gäste allerdings zahlreiche Chancen liegen ließen, kam Haunstetten mit der Pausensirene tatsächlich wieder zum Ausgleich. Auch im zweiten Durchgang bestrafte der Drittligaabsteiger jeden Fehler der Gastgeber und führte beim 23:20 (48.) schon wieder beruhigender. Eine strittige Zeitstrafe gegen Friedberg und ein ungeahndetes, klares Foul im Gegenstoß ließen den Gast jedoch wieder wackeln und so schöpfte Haunstetten beim 23:24 (54.) wieder Hoffnung. Erst 20 Sekunden vor dem Ende sorgte Fabian Abstreiter mit dem 27:25 für die Entscheidung.

    Weiterhin schwer tut sich auch die DJK Waldbüttelbrunn (8.), nächster Haspo-Gastgeber nach der nun folgenden einwöchigen, planmäßigen Spielpause. Beim zuletzt sehr schwächelnden HC Sulzbach (10.) gewann die DJK (Lutz, Zeleny je 8) mühevoll 27:24 (14:10). Angetrieben durch den stark haltenden Torhüter Max Lotter und den treffsicheren Jiri Smolik (9/1) kam Sulzbach (Forster 6, B. Kreyßig 5) beim 24:26 (57.) einmal gefährlich heran, ehe die Waldbüttelbrunner die Führung dank ihres starken Rückraums doch noch über die Ziellinie retteten. berg

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 3. November 2015, Seite 28